Joseph Haydn - Kurzbiographie

 Joseph Haydn zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Komponisten.

Seine Werke erklingen in den größten Konzertsälen, Orchester und Musiker von Weltruf widmen sich seinem Schaffen. Joseph Haydn wurde zu Lebzeiten als Musiker, aber auch als Mensch sehr geschätzt.

W. A. Mozart über Haydn: “Der Komponist, der unterhält und erschüttert, der das Gelächter und tiefes Gefühl hervorruft wie kein Anderer.”

Seine musikalische Karriere startete er als Chorknabe zu St. Stephan in Wien. Er wirkte als Komponist und Kapellmeister an den Aristokratenhäusern der Morzins und der Esterházys, feierte triumphale Auftritte in London und gipfelte seinen Erfolg in der grandiosen Uraufführung seines größten Werkes “Die Schöpfung” in Wien. Er gilt als Vater des Streichquartetts und Wegbereiter weiterer Werkgattungen wie der Sinfonie. Er war ein Humanist, der es gekonnt vermochte, Humor und Witz mit einer gewissen Ernsthaftigkeit in seiner Musik zu verbinden. Joseph Haydn selbst war ein bescheidener Mensch, der einst meinte, er sei der typische Fall, “wo aus dem Nichts doch Etwas geworden ist”.

In Eisenstadt, wo er über 40 Jahre lang gewirkt hat, wird ihm mit den alljährlichen Haydn Festspielen im Schloss Esterházy und in anderen Spielstätten gebührend Tribut gezollt. 

Joseph Haydn - das Leben eines großen Meisters

Joseph Haydns Leben kann in vier große Abschnitte eingeteilt werden. Diese sind seine Kindes- und Jugendjahre, wo sein musikalisches Talent bereits erkennbar war, seine Anstellung als Kapellmeister am Hofe der fürstlichen Familie Esterházy in Eisenstadt, seine Reisen nach London und sein Lebensabend.

Seine jungen Jahre

Franz Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 im niederösterreichischen Ort Rohrau/Leitha in bescheidenen Verhältnissen als zweites von zwölf Kindern geboren. Sein Vater Mathias Haydn war Wagnermeister und im betagten Alter Dorfrichter. Haydns Mutter Anna Maria verdiente sich ein Zubrot als Schlossköchin bei Graf Harrach, der ein Gut in Rohrau besaß. Die Familie war zwar arm und musste in einfachen Verhältnissen leben, aber Hunger leiden musste die Familie nie. Der Vater, der selbst keine musikalische Ausbildung genossen hatte und auch nicht Noten lesen konnte, spielte Harfe und sang dazu. Auch Joseph sang im frühesten Kindesalter zu den Weisen seines Vaters.

Der Ort Rohrau, in dem Joseph bis zu seinem sechsten Lebensjahr lebte, liegt im heutigen Niederösterreich, in der Nähe der tschechischen und ungarischen Grenze. Haydn lernte früh die Musik anderer ethnischer Herkunft kennen. Er verinnerlichte diese musikalischen Elemente dermaßen, dass noch in seinen Spätwerken zum Beispiel Klänge von Zigeunerfideln zu erkennen sind. Früh erkannte man auch sein musikalisches Talent, zunächst in seiner herrlichen Sopranstimme. In seinem sechsten Lebensjahr wurde er im Frühjahr 1738 nach Hainburg in Niederösterreich zur Schule geschickt. Die Eltern Haydns hätten in ihm gern einen Geistlichen heranwachsen gesehen. So kam er früh aus der Geborgenheit seines Elternhauses unter die Fittiche eines strengen Schulrektors aus der Verwandtschaft. In Hainburg lernte Joseph Haydn lesen und schreiben und die Grundkenntnisse der Musik, der Priester in ihm konnte jedoch nicht geweckt werden. Später erzählte er von dieser Zeit, dass er zwar einiges gelernt hätte, aber leider oft mehr Prügel als Essen vorgesetzt bekam: Ich verdanke es diesem Manne noch im Grabe, daß er mich zu so vielerley angehalten hat, wenn ich gleich dabey mehr Prügel als zu essen bekam”.

Im Frühjahr 1740 kam Haydn nach seiner Entdeckung durch Georg Reutter, dem Kapellmeister im Dom zu St. Stephan in Wien, als Chorknabe nach Wien in den Stephansdom. Die Ausbildung wie auch die soziale Fürsorge der Chorknaben war sehr schlecht. Später wird er über diese Jahre berichten, dass er sich musikalische Kenntnisse ausschließlich selbst aneignen musste, da die Ausbildung nicht fundiert war: “... doch ist vielleicht eben in dieser Vernachlässigung der Grund zu suchen, daß das musikalische Genie die gesamten Kräfte für sich allein benutzte und dadurch zu dieser riesenhaften Größe gedeihen konnte ...”.

Da er über einen wunderschönen Sopran verfügte, war er in seinen jungen Jahren in Wien als Solosänger bei Adeligen und sogar am Kaiserhof sehr beliebt. Als er jedoch abrupt in den Stimmbruch kam, fiel er angeblich sogar der Kaiserin Maria Theresia mit seinem Krächzen unangenehm auf. Sein jüngerer Bruder Michael übernahm fortan die Soli für ihn. Auf Grund disziplinärer Schwierigkeiten wurde er aus dem Domchor zu St. Stephan entlassen.

Haydn stand nun mehr oder weniger vor dem Nichts. Es folgten Jahre der Armut. Seine Eltern wollten ihn nach wie vor zum Priester machen, er zog es aber vor sich als kleiner Musiker durchzuschlagen. Diese Jahre waren hart für ihn, dennoch verlor er nie den Mut und meinte später: Durch diese Elende Brode gehen viele Genies zu Grund, da ihnen die Zeit zum Studieren mangelt. Die Erfahrung traf mich leider selbst, ich würde das Wenige nie erworben haben, wenn ich meinen Compositionseifer nicht in der Nacht fortgesetzt hätte.”

Zuerst lebte er in einer kleinen unbeheizbaren Dachkammer, später zog er in das Michaelerhaus in der Nähe der Wiener Hofburg neben der Michaelerkirche ein. Dieses Haus war von jeher eine Zwischenstation für berühmte Künstler gewesen. Haydn hatte hier wiederum in einer Dachkammer zu hausen. Später meinte er über jene Zeit, in der er trotz aller Entbehrungen glücklich gewesen war: Ich konnte auf meinem von Würmern zerfressenen Clavier arbeiten und beneidete keinen König um sein Glück.”

In dieser Zeit knüpfte er seine ersten wichtigen Kontakte. So lernte er im Michaelerhaus den Hofpoeten Metastasio kennen, der ihm zunächst eine Anstellung bei einer spanischen Familie als Klavierlehrer für deren Tochter verschaffte. In jener Zeit studierte Joseph Haydn mit Leidenschaft die Klaviersonaten von C. Ph. E. Bach. Durch Metastasio machte er die Bekanntschaft mit dem Komponisten und Gesangslehrer Nicola Porpora, der ihm die italienische Sprache und das Komponieren beibrachte. Durch Porpora kam er in Kontakt zu Adeligen, da er seinen Meister bei Konzerten in deren Palästen als Klavierspieler begleitete.

Haydn schrieb seine ersten Streichquartette für den Grafen Fürnberg auf Schloss Weinzierl in der Nähe von Wien, da statt der üblichen drei Streicher nun vier Musiker mitwirken sollten. Sodann wurde er von dem Wiener Grafen Morzin in Lukavec als Kapellmeister engagiert. Diese Anstellung bedeutete für ihn ein regelmäßiges Einkommen und soziale und gesellschaftliche Verankerung.

Haydn heiratete Maria Anna Keller. Es wurde eine unglückliche Ehe, da es Haydns Angetrauter völlig an Musikverständnis mangelte. Aus der Ehe entstammten auch keine Kinder, womit Haydn selbst rechtfertigte, warum er auch anderen “Frauenzimmern” durchaus nicht abgeneigt war.

Haydn als Kapellmeister bei der Familie Esterházy

Mit Joseph Haydns Anstellung beim Grafen Morzin begannen für ihn die glücklichen, gesegneten Tage seines künstlerischen Schaffens. Zu jener Zeit entstanden erste Sinfonien und weitere Quartette. Nachdem der Graf Morzin sein gesamtes Vermögen ausgegeben hatte, verlor Joseph Haydn seine Anstellung. 1761 wurde Haydn, dem bereits ein guter Ruf vorauseilte, an den Hof von Fürst Paul Anton Esterházy in Eisenstadt geholt. Er wurde als Kapellmeister Mitglied einer fürstlichen Hofgesellschaft und somit auch Teil einer Gemeinschaft mit festen Traditionen. Die Familie Esterházy gehörte zu den wohlhabendsten und einflussreichsten ungarischen Adelsgeschlechtern. Diese Anstellung war Haydns bis dahin beste, obwohl er angeblich für das Gehalt von einem Kapellmeister für vier arbeitete. Als Paul Anton Esterházy verstarb, trat sein Bruder Nikolaus Esterházy die Nachfolge an. Nikolaus wurde nicht ohne Grund “der Prachtliebende” genannt. Er erbaute neben seinen bereits bestehenden Anwesen das herrliche Schloss Esterháza südlich des Neusiedlersees. Er liebte die Musik. Der Fürst war selbst auch Musiker, er spielte das Baryton. Haydn komponierte allein unter Nikolaus Esterházy über 150 Werke für Baryton. Der hohe musikalische Anspruch des Fürsten trieb Haydn zu zahlreichen Sinfonien, Opern, Messen, Streichquartetten, Sonaten und Kammermusik. Oft konnte Haydn vor Arbeit kaum Luft holen, dennoch bekannte er später: Mein Fürst war mit allen meinen Arbeiten zufrieden, ich erhielt Beifall, ich konnte als Chef eines Orchesters Versuche machen, beobachten, was den Eindruck hervorbringt und was ihn schwächt, also verbessern, zusetzen, wegschneiden, wagen. Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selber irre machen und quälen, und so mußte ich  original werden.”

Um 1766/67 beschloss Nikolaus das Schloss Esterháza im heutigen ungarischen Fertöd südlich des Neusiedlersees zu seiner Sommerresidenz und Metropole der “Sommeroper” zu machen. Haydns Ruhm als Opernkomponist stieg mit jedem weiteren Werk. So dirigierte er etwa in einem Jahr 125 Aufführungen von 17 Opern am Hofe der Esterházys.

Haydn lebte am Esterházyschen Hof eher isoliert. Er litt unter jener Einsamkeit, die verhängnisvollerweise ideal und notwendig für sein Schaffen war. Während dieser ganzen Zeit kam Haydn nur in beschränktem Maße mit den entfernteren Strömungen des europäischen Musiklebens in Berührung. Nur selten konnte er die nahe gelegenen Städte Wien oder Preßburg besuchen.

Bis etwa 1775 hatte Haydns Hauptaufgabe darin bestanden für den fürstlichen Hof Instrumentalmusik und Kirchenmusik zu komponieren und zu leiten. Seit 1776 jedoch beschäftigte er sich zunehmend mit der Gattung der Oper. So übte er in der zweiten Hälfte seiner 30jährigen Dienstzeit bei den Esterházys den Beruf eines Opernkapellmeisters aus. Im Jahre 1790 starb Fürst Nikolaus Esterházy, womit Haydns Dienst am Hofe der Esterházys endete. Fürst Anton Esterházy war nicht sonderlich musikbegeistert und entließ daher das Orchester. Er behielt nur eine Blaskapelle. Haydn blieb zwar zunächst nominell auf seinem Posten, hätte sich aber auch durchaus zur Ruhe setzen können. Zu dem Zeitpunkt war Joseph Haydn 58 Jahre alt. Er hatte vor ein paar ruhige Jahre in Wien zu verleben. Es kam aber anders. Das Interesse für Haydns Werke stieg von Jahr zu Jahr. Er komponierte auf Wunsch eine Instrumentalversion  auf die “Sieben Worte Jesu am Kreuze”, welche ihm in Spanien einen großen Erfolg bescherte. In Paris erlangte er bedeutenden Ruhm durch die Komposition von sechs Sinfonien, um die ihn die Freimaurerloge bat.

Haydn in London

Der Impresario Johann Peter Salomon, ein Konzertmanager der damaligen Zeit, engagierte Haydn nach London. Obwohl unter anderem auch Mozart Haydn anflehte nicht nach London zu gehen, entschloss er sich 1791 für ein Abenteuer in England. Aus dieser Begebenheit stammt auch Haydns berühmtes Zitat: “Meine Sprache verstehet man durch die ganze Welt.” Mozarts Befürchtung Haydn nicht mehr zu sehen, bewahrheitete sich. W.A. Mozart starb während Haydns Aufenthalt in England.

Haydn wurde binnen kürzester Zeit zum Mittelpunkt des musikalischen Lebens in London. Er selbst war fasziniert von dieser Millionenmetropole, in der er begeistert gefeiert wurde, da die Engländer seine Musik liebten und sehr schätzten. In England kam er zu vielen neuen Anregungen. Er schuf in jener Zeit eine Reihe hervorragender neuer Werke, zu denen vor allem die 12 Londoner Sinfonien gehören.

Die “Londoner Zeitung”, 1792: Nie hatten wir einen reicheren musikalischen Genuss. Freilich ist nicht zu verwundern, dass Haydn den für die Musik empfänglichen Herzen ein Gegenstand der Verehrung, ja Anbetung sein muss; denn gleich unserem Shakespeare bewegt und regiert er die Leidenschaften nach seinem Willen.”

Insgesamt unternahm Haydn zwei Reisen nach London. Bei seiner ersten Reise 1791 kam er gerade rechtzeitig zum Händelfestspiel in der Westminster Abbey zum Gedenken an den Komponisten Georg Friedrich Händel. Haydn war begeistert von den Ausmaßen der englischen Orchester, die viel größer waren als jene in seiner Heimat. Seine zweite Reise nach London 1794 stellte den Höhepunkt seines sinfonischen Schaffens dar. Neben der musikalischen Arbeit widmete er sich dem gesellschaftlichen Leben und schloss Freundschaften, unter denen sich auch viele weibliche Bekanntschaften befanden. Er lebte ein freies, ungezwungenes Leben in London als freier Künstler: ... wie Süss schmeckt doch eine gewisse freyheit, ich hatte einen guten Fürsten, musste aber zu Zeiten von niedrigen Seelen abhangen, ich seufzte oft um Erlösung, nun ahnte ich sie einigermaßen ...”

Im Jahr 1791 verlieh ihm die Universität Oxford die Ehrendoktorwürde. Er wurde jedoch durch diese Freiheit auch melancholisch und bekam Heimweh. Da wurde er zur rechten Zeit vom Sohn des Fürsten Anton Esterházy, Nikolaus, nach Wien zurückgerufen.

Die späteren Jahre

Haydn nahm also Fürst Nikolaus Esterházys Aufforderung nach Österreich zurückzukommen an, da er nominell immer Kapellmeister bei den Esterházys geblieben war. Er ließ sich jedoch in Wien nieder. Die Esterházys hatten das Schloss Esterháza in Fertöd aufgegeben. Sie residierten nur noch in Wien und Eisenstadt. Im September 1796 wurde die erste seiner späteren Messen in Eisenstadt aufgeführt. Etwa zur gleichen Zeit begann Haydn mit dem Komponieren seines wichtigsten Werkes, dem Oratorium “Die Schöpfung”. Die Anregung hierfür holte er sich in London. Bei seiner Begegnung mit Händels Musik fühlte sich Haydn inspiriert. “Die Schöpfung”, gleichsam ein persönliches religiöses Bekenntnis Haydns, wurde im April 1798 zunächst privat aufgeführt. Ein Jahr später folgte die öffentliche Aufführung.    Haydns 76. Geburtstag feierte man mit der Festaufführung der “Schöpfung” in der Alten Universität in Wien. Eine große Menschenmenge erwartete ihn, als er im Lehnstuhl in den Festsaal getragen wurde. Während dieser Aufführung bei der Stelle “Es ward Licht”  brauste ein tosender Applaus auf. Haydn hob die Hände und flüsterte: “Nicht von mir, sondern von dort oben kommt alles.” Ludwig van Beethoven, der nach 1792 Haydns Schüler geworden war, erwies dem Meister seine Hochachtung, indem er, ebenfalls unter den Zuschauern, die Menschenmenge durchbrach, sich vor ihm auf die Knie warf und ihm die Hände und die Stirn küsste. Joseph Haydn selbst war von der Aufführung so mitgenommen, dass er nach der Pause heimgebracht werden musste. Nach der öffentlichen Wiener Uraufführung 1799 fand das Werk rasch in ganz Europa Verbreitung. Nun verlangte der Erfolg der “Schöpfung” nach einer Fortsetzung. So begann Haydn mit der Komposition “Die Jahreszeiten”. Diese Arbeit sollte sich für ihn persönlich aber als weniger herausragend herausstellen. Später sagte er über diese beiden Werke, dass aus der “Schöpfung” die Engel sprechen und aus den “Jahreszeiten” die Bauern.

In seinen letzten Lebensjahren wurde Haydn zum Ehrenbürger der Stadt Wien. Er erhielt große Auszeichnungen und wurde von aller Welt mit Ehren überhäuft: Medaillen und Titel aus Amsterdam, Stockholm, St. Petersburg und Paris. Er bekam zahlreiche Besuche aus dem In- und Ausland, obwohl er zunehmend vom Alter geschwächt war. Haydns Visitenkarte trug die Signatur: Hin ist alle meine Kraft, alt und schwach bin ich.”  

Ab 1802 war er von allen seinen amtlichen Pflichten befreit. Verschiedenste Verleger bemühten sich Gesamtausgaben von seinem Werk zu schaffen, und auch Biographen interessierten sich für Joseph   Haydns Leben. In Haydns letzten Tagen erlebte die Stadt Wien eine bedrückende Zeit. Napoleon hatte die Stadt belagert und besetzt. Nach der Kapitulation der Stadt wurde Haydn immer schwächer, und er erholte sich auch nicht mehr.

Am 31. Mai 1809 starb Joseph Haydn 77jährig friedlich in seiner Wohnung in Wien. Er wurde am 1. Juni auf dem Hundsthurmer Friedhof beerdigt. Am darauffolgenden Tag wurde ein Requiem für ihn in der Gumpendorfer Kirche zelebriert. Zwei Wochen später hielt man in der Wiener Schottenkirche einen großen Gedenkgottesdienst ab, bei dem Mozarts “Requiem” erklang.

Aus: Rosenbaums Tagebücher, 1968: Wiens ganze schöne Welt erschien, die meisten in Trauer - Das Ganze war sehr feyerlich und Haydns würdig.”

Da Haydn einen Großteil seines Lebens den Esterházys gedient hatte, beschloss Fürst Nikolaus Esterházy die sterblichen Überreste Joseph Haydns in der Eisenstädter Bergkirche beizusetzen.